THOT im Internet: Was steckt hinter diesem viralen Begriff?
THOT begegnet einem immer wieder im Netz – in sozialen Medien, Reddit, TikTok oder Meme-Foren. Gerade im Internet stolpert man ständig über neue Ausdrücke, Memes und Slang. Doch was genau verbirgt sich hinter diesem Begriff und warum taucht er überall auf?
In diesem Artikel nehmen wir dich mit in die Welt der Internetsprache, erklären die Herkunft, die verschiedenen Verwendungsweisen und zeigen, warum Begriffe wie THOT Teil der modernen Jugend- und Meme-Kultur geworden sind.
Inhalt
- 1 Was bedeutet THOT ?
- 2 Woher kommt der Begriff THOT?
- 3 Wie ist THOT entstanden?
- 4 Was sind die Merkmale einer THOT?
- 5 Warum sind THOTs so beliebt oder unbeliebt?
- 6 Wie wurde THOT berühmt?
- 7 Was ist das Gegenteil einer THOT?
- 8 Wie sollte man THOT verstehen?
- 9 Welche Bedeutung hat THOT in der Jugendkultur?
- 10 Wie wird THOT in Memes und Humor verwendet?
- 11 Welche Kritik gibt es an THOT?
- 12 Gibt es Synonyme für THOT?
- 13 Hat THOT noch eine andere Bedeutung?
- 14 Fazit
Was bedeutet THOT ?
THOT ist ein Akronym aus dem Englischen und steht für „That Hoe Over There“. Übersetzt bedeutet das etwa „Die Schl*mpe da drüben“. Der Ausdruck beschreibt überwiegend Frauen, die als aufreizend oder promiskuitiv wahrgenommen werden.
Vor allem in Memes und Kommentaren in sozialen Netzwerken wird THOT genutzt, um sich humorvoll oder kritisch über solche Selbstdarstellung lustig zu machen.
Der Kern des Begriffs ist abwertend, aber er wird auch ironisch oder satirisch eingesetzt. In Memes dient THOT oft als Witz über die Online-Präsentation junger Frauen, während der eigentliche Ausdruck eine sexuelle oder moralische Kritik enthält.
Woher kommt der Begriff THOT?
Der Begriff tauchte erstmals 2012 im Urban Dictionary auf, einer Plattform, die Slangbegriffe und Internetsprache erklärt. Dort wurde THOT als Akronym dokumentiert und verbreitete sich schnell in Meme-Communities und Social-Media-Kreisen.
Bekanntheit über die Memes hinaus erreichte das Wort 2017 durch ein virales Meme eines mittlerweile gelöschten Twitter-Accounts. Darauf war eine leicht bekleidete Frau zu sehen, daneben eine Spraydose mit der Aufschrift Begone THOT – ein scherzhafter Hinweis auf ein Abwehrmittel gegen aufreizende Frauen.
Wie ist THOT entstanden?
Das Akronym That Hoe Over There wurde aus der englischen Jugendsprache abgeleitet. Ho ist eine abwertende Bezeichnung für Frauen, die oft in der Hip-Hop-Kultur oder in Online-Kommentaren genutzt wird.
THOT fasst also zusammen, was eine als aufreizend wahrgenommene Frau tut: Aufmerksamkeit durch Sexualisierung und Provokation erzeugen.
Was sind die Merkmale einer THOT?
Eine THOT wird oft als Aufmerksamkeitshure beschrieben – Frauen, die bewusst versuchen, die Aufmerksamkeit von Männern zu bekommen. Typische Merkmale sind:
- Provokante Fotos und Videos auf Plattformen wie Instagram, TikTok oder Twitter
- Nacktheit, Reizwäsche, tiefes Dekolleté oder aufreizende Posen
- Sexuell suggestive Bewegungen oder Flirt mit der Kamera
- Hauptziel: Likes, Kommentare und Aufmerksamkeit generieren
Diese Merkmale zeigen, dass der Begriff weniger neutral als vielmehr moralisch oder gesellschaftlich bewertend ist. In Memes wird dies oft überzeichnet dargestellt.
Warum sind THOTs so beliebt oder unbeliebt?
Der Begriff ist polarisiert. Im Freundeskreis oder im Internet wird THOT manchmal humorvoll verwendet oder als Anerkennung für Mut und Selbstbewusstsein gesehen. Manche Männer oder Nutzerinnen applaudieren der provokanten Selbstdarstellung.
Andererseits hat THOT überwiegend eine negative Konnotation. Frauen werden als billig, schlampenhaft oder verzweifelt nach Aufmerksamkeit suchend dargestellt. Das zeigt die ambivalente Natur des Begriffs: Einerseits Teil der Jugendkultur, andererseits moralische Bewertung.
Wie wurde THOT berühmt?
Die Berühmtheit von THOT hängt eng mit Meme-Kultur zusammen. Das virale Meme von 2017 mit der Aufschrift Begone, THOT und einer Spraydose, die wie Insektenvernichtungsspray aussieht, machte den Begriff bekannt. Seitdem taucht er sowohl als Kommentar unter Selfies sexuell aufreizend posierender Frauen auf als auch in scherzhaften Memes und Witzen.
In der Meme-Kultur gibt es auch Rollen wie police oder slayer, die angeblich THOTs identifizieren oder vertreiben. All das ist ironisch gemeint und gehört zum typischen Humor der Online-Community.
Was ist das Gegenteil einer THOT?
Wenn THOTs Frauen sind, die ihre Online-Präsenz stark sexualisieren, könnte man das Gegenteil als Anti-THOTs bezeichnen – auch wenn es keinen offiziellen Begriff gibt. Anti-THOTs richten ihre Posts nicht auf männliche Aufmerksamkeit aus, zeigen weniger Haut und setzen auf Zurückhaltung in sozialen Medien.
Ihr Online-Verhalten ist oft authentisch und selbstbestimmt: Sie entscheiden bewusst, wie viel sie von sich preisgeben, ohne äußere Bestätigung als Maßstab. Stil, Posts und Stories konzentrieren sich auf Alltag, Interessen oder persönliche Meinungen statt auf Provokation oder Flirt.
Anti-THOTs repräsentieren die andere Seite der Online-Selbstdarstellung: Frauen, die Kontrolle über ihr Bild behalten, unabhängig von externem Feedback. In der Meme- und Jugendsprache tauchen sie seltener auf, helfen aber zu verstehen, wie Aufmerksamkeit, Provokation und Selbstpräsentation im Internet zusammenwirken.
Wie sollte man THOT verstehen?
THOT sollte man nicht zu ernst nehmen. Der Begriff stammt aus der Meme- und Internetkultur, wo Sprache oft übertrieben, ironisch oder provokativ eingesetzt wird. Memes mit THOT sind meist scherzhaft und kommentieren Trends oder Online-Verhalten, ohne reale Personen direkt zu beleidigen.
Gleichzeitig spiegelt THOT die Jugend- und Internetkultur wider: Es zeigt, wie provokante Selbstpräsentation in sozialen Medien wahrgenommen wird und wie schnell Begriffe viral gehen. Wer selbstbewusst entscheidet, wie viel Haut oder Provokation er online zeigt, bleibt unabhängig von Internettrends und Memes.
Insgesamt verdeutlicht THOT, dass Jugendsprache und Memes dynamisch, ironisch und wandelbar sind. Sie bieten Einblicke in Diskussionen über Aufmerksamkeit, Sexualisierung und Selbstpräsentation, ohne dass jedes Mem ernst genommen werden muss.
Welche Bedeutung hat THOT in der Jugendkultur?
THOT ist ein typisches Beispiel dafür, wie sich Jugendsprache, Slang und Meme-Kultur in der digitalen Welt entwickeln. Begriffe entstehen spontan, verbreiten sich viral und tauchen in Memes, Kommentaren, Social-Media-Posts oder Musiktexten auf. Sie zeigen, wie flexibel Jugend- und Internetsprache Trends, Phänomene und Verhalten kommentiert.
Die Bedeutung hängt stark vom Kontext ab: In Memes wird THOT oft humorvoll, ironisch, kritisch oder bewundernd eingesetzt. Jugendliche nutzen solche Begriffe, um Aufmerksamkeit, Selbstdarstellung und soziale Normen in sozialen Medien spielerisch zu reflektieren. Memes und Slang werden so zu einem Spiegel der Jugendkultur.
THOT verdeutlicht, dass Sprache in der digitalen Kultur dynamisch und wandelbar ist. Begriffe können schnell populär werden, sich verändern oder neue Bedeutungen bekommen. Gleichzeitig verschwimmen die Grenzen zwischen Humor, Kritik und gesellschaftlicher Bewertung. THOT ist somit mehr als ein Slangwort – es ist ein Teil der Meme- und Online-Kultur, der zeigt, wie Sprache, Humor und digitale Medien in der Jugendkultur verknüpft sind.
Wie wird THOT in Memes und Humor verwendet?
Memes mit THOT überzeichnen das Verhalten von Frauen, die als aufreizend wahrgenommen werden, oft mit Bildern, GIFs oder kurzen Videos. Ein bekanntes Beispiel ist das Meme Begone THOT, in dem eine Spraydose metaphorisch die Frau „vertreibt“. Diese Memes nutzen Übertreibung, Ironie und visuelle Gags, um Verhalten humorvoll zu kommentieren.
Der Humor liegt meist in der Überzeichnung von Klischees. Frauen, die provokative Fotos posten oder flirtend agieren, werden satirisch dargestellt, oft absichtlich übertrieben. So werden stereotype Rollenbilder ins Lächerliche gezogen und Aufmerksamkeit auf Online-Verhalten gelenkt.
THOT-Memes haben sich zu Insider-Witzen in Communities wie Reddit, 9gag oder TikTok entwickelt. Sie basieren auf gemeinsamen Erfahrungen und zeigen, wie Begriffe in der Meme-Kultur viral gehen und in unterschiedlichen Kontexten adaptiert werden. Wichtig ist: Memes zielen weniger auf persönliche Herabsetzung als auf Unterhaltung und ironische Kommentierung von Social-Media-Trends.
Welche Kritik gibt es an THOT?
THOT ist umstritten, da der Begriff sexistisch wirkt, Frauen auf ihre Sexualität reduziert und stereotype Rollenbilder verstärkt. In Kommentaren, viralen Posts oder Social-Media-Diskussionen kann er abwertend erscheinen und Frauen nach oberflächlichen Standards bewerten.
Auch die Meme-Kultur selbst steht in der Kritik: Humorvoll und ironisch gemeint, reproduzieren Memes oft gesellschaftliche Normen über Sexualität, Aufmerksamkeit und Selbstdarstellung. Sie können implizit vermitteln, dass selbstbewusste oder auffällige Frauen negativ bewertet werden müssen.
Gleichzeitig sehen einige THOT-Memes als Ausdruck ironischer Online-Kultur, die Trends und Verhalten satirisch kommentiert. Trotzdem bleibt der abwertende Kern bestehen und sollte beim Verständnis von Internet-Slang berücksichtigt werden.
Insgesamt zeigt die Debatte: THOT ist mehr als ein Slangwort – es ist ein kulturelles Phänomen, das Humor, Meme-Kultur und gesellschaftliche Diskussionen über Geschlechterrollen und Online-Verhalten verbindet.
Gibt es Synonyme für THOT?
Ja, es gibt mehrere Begriffe, die ähnlich wie THOT verwendet werden, je nachdem, ob man die Bezeichnung abwertend, neutral oder humorvoll einsetzen möchte. Im Folgenden haben wir die wichtigsten Varianten zusammengefasst:
1. Abwertende Synonyme
Diese Begriffe sind ähnlich negativ wie THOT und tauchen häufig in Memes oder Slang auf:
- Slut / Slutty Girl – stark abwertend, Englisch
- Hoe / Ho – abwertend, Englisch
- Attention Whore – abwertend, Deutsch/Englisch hybrid
- Skank – abwertend, Englisch
Achtung: Diese Begriffe sind beleidigend und sollten im Alltag nicht verwendet werden.
2. Neutralere Synonyme
Wer das Verhalten beschreiben möchte, ohne zu beleidigen, kann neutrale Ausdrücke verwenden:
- Flirty – verspielt, kokett
- Provokativ – bewusst auffällig
- Aufmerksamkeitssuchend / Attention-seeker – beschreibt das Verhalten ohne moralische Wertung
- Selbstbewusst / Selbstinszenierend – eher positiv konnotiert, abhängig vom Kontext
3. Humorvolle oder Meme-bezogene Synonyme
Diese Begriffe werden in Memes oder Online-Humor genutzt und sind oft ironisch gemeint:
- Begone – bekannt aus dem Meme „Begone THOT“
- Slayer / Police – in Memes als „Anti-THOT“-Jagd verwendet
- Hot Girl / Meme Girl – spielerische Version ohne beleidigenden Unterton
Synonyme für THOT gibt es in verschiedenen Nuancen: von stark abwertend über neutral bis hin zu humorvoll. Wer über Internetkultur spricht, kann neutrale oder humorvolle Varianten wählen, um Online-Verhalten und Memes zu kommentieren, ohne reale Personen zu beleidigen.
Hat THOT noch eine andere Bedeutung?
Ja, abgesehen von der Internet- und Meme-Bedeutung als That Ho Over There, existiert Thot auch als altägyptischer Gott. Thot, auch Djehuti genannt, war der Gott des Mondes, der Magie, der Weisheit, der Schrift und der Wissenschaft. Er spielte eine zentrale Rolle in der ägyptischen Mythologie, war Schreiber der Götter und Protokollant des Totengerichts.
Thot war außerdem der Name eines Monats im altägyptischen Mondkalender.
Darüber hinaus taucht Thot in der modernen Kultur auf: als Tarot-Deck in Aleister Crowleys Buch Thoth, als Charakter in Romanen wie American Gods, in Filmen wie Gods of Egypt und in Videospielen wie Smite. Der Name hat also je nach Kontext sehr unterschiedliche Bedeutungen – von Meme-Slang bis hin zur antiken Gottheit.
Fazit
THOT ist ein Akronym für That Hoe Over There und beschreibt Frauen, die als aufreizend oder promiskuitiv wahrgenommen werden. Der Begriff ist überwiegend abwertend, hat aber in Meme-Kultur, Jugend- und Internetsprache auch humorvolle oder ironische Verwendungen gefunden. Er zeigt, wie sich Begriffe in sozialen Medien entwickeln, wie schnell sie viral gehen und wie dynamisch Jugendsprache sein kann.
Wichtig ist: Memes und Begriffe wie THOT sollten nicht zu ernst genommen werden. Sie spiegeln Internetkultur, Trends und gesellschaftliche Wahrnehmungen wider, sind aber nicht die endgültige Bewertung von Menschen oder Verhalten.
